„Rathaus und Rathausplatz durch Bauarbeiten versperrt?“ – Dann machen wir als „Notlösung“ halt dieses Jahr einen einfachen, kleinen Weihnachtsmarkt vor der Freilichtbühne ...Von wegen! Der Dornröschen-Weihnachtsmarkt 2024 war einer der schönsten und romantischsten Dörrenbacher Weihnachtsmärkte – und alles andere als eine „Notlösung“! Ja, es erforderte einen sehr großen Einsatz helfender Hände aus dem Dorf. An vielen Tagen! Aber danach war der schöne Waldplatz vor der Dörrenbacher Freilichtbühne in ein märchenhaftes Hüttendorf verwandelt, das so natürlich aussah, als habe es schon immer so dagestanden: Eine Waldwiese, bedeckt mit warmen und trockenen Holzhäckseln, mit Lichtern und Tannenzweigen geschmückte Holzhütten, ein gemütliches Zelt, offene Feuerstellen zum Aufwärmen, ein strahlender großer Weihnachtsbaum, Lichter und Weihnachtschmuck auch an Bäumen und Hecken, ... Auch die Sorge, dass der Platz vor der Freilichtbühne „zu weit weg“ sei, war schnell verflogen:
Überaus gut besucht war der diesjährige Dornröschen-Weihnachtsmarkt. Und die Besucher wurden nicht enttäuscht: Im Zelt und in den urigen Hütten fanden sie Holzschnitzereien und viele andere phantasievolle Handwerkskunst, „Sternenzauber“, natürlich gegerbte Schaffelle, Strick- und Bastelwaren und originelle kleine Geschenke für das Weihnachtsfest. Sie konnten sich auf Unikaten beim Live-Zeichner kreativ portraitieren lassen, am Feuer mit Freunden und Nachbarn plauschen – Dorfgemeinschaft erleben. Besondere Höhepunkte im „Theaterdorf“ Dörrenbach waren mehrere „Auftritte“. Am Samstag, nach der Begrüßung durch Ortsbürgermeister Sven Krieger und Grußworten von Kathrin Flory, Bürgermeisterin der Verbandsgemeinde Bad Bergzabern, machten die Dörrenbacher 7 Zwerge den märchenhaften Beginn: Gemeinsam mit Dornröschen Adina I. verzauberten sie die Besucher mit ihrem eigenwillig fröhlichen Weihnachtsgedicht. Warm ums Herz wurde es danach bei den „Liedern zur Weihnacht“ des Gesangvereins Dörrenbach. Ebenfalls märchenhaft, aber ganz schön aufregend wurde es am Sonntag bei zwei Auftritten des Dörrenbacher Märchentheaters, unter Regie von Patricia und Hans-Heinrich Benda, unterstützt durch Mitspieler aus dem Kreis der 7 Zwerge und des Dörrenbacher Straßentheaters: Ein Jäger wollte immer wieder mit seinem Holzgewehr herumschießen, Frau Holle suchte ihr Schneekissen, das Rotkäppchen und ein putzmunterer Zwerg konnten dabei auch nicht helfen, der Nachtwächter bemühte sich vergeblich, Ruhe zu schaffen, ... Dorftheater wie in einem alten Bilderbuch! Bei all dem Gucken und Babbeln musste niemand hungern und dursten. Es duftete nach Wein und Glühwein, Kinderpunsch und Gebäck. Es gab Kakao (mit und ohne), Kaffee und Kuchen, Wildbratwurst, Currywurst, Pommes, Reh-Merguez, Flammbrot, Kürbissuppe, süße oder herzhafte Waffeln, Leckereien für Klein und Groß, ... echte Pfälzer Kost eben. Herrlich, dass wir mit diesem tollen Weihnachtsmarkt so schön auf das Weihnachtsfest eingestimmt wurden – und zugleich auf einen fröhlichen Start in 2025. Ein frohes und glückliches Neues Jahr in unserem Dörfel!
Herzlichen Dank für Euren Einsatz für den Weihnachtsmarkt!
Der Dornröschen-Weihnachtsmarkt war eine wunderschöne Einstimmung auf das Weihnachtsfest. Zu verdanken haben wir das einer ganzen Reihe tatkräftiger Helfer, die wir hier, aus Platzgründen, leider nur auszugsweise nennen können. Veranstalter des Marktes war der Förderverein Dörrenbach, unter der Schirmherrschaft der Ortsgemeinde. Geplant wurde alles in einer Projektgruppe, moderiert von Ortsbürgermeister Sven Krieger. Bei der Vorbereitung des Waldplatzes sowie beim Aufbau und Schmücken der Hütten gab es viele helfende Hände (und ja, es hätten noch mehr sein können) – darunter: Sven Krieger (zugleich auch Marktleiter), Patricia und Hans-Heinrich Benda (die „nebenbei“ auch noch Drehbuch und Regie für das Märchentheater übernahmen), Ricardo Burkhardt, Udo Derieth, Robert Dorf, Bernd Flegel, Isabelle Genges, Hamza Al Esh (Toiletten-Wartung), Kathie & Caspar Hermes, Marie-Lena Hau, Marcus und Silke Hohaus (die zudem in ihrem Café Petit Thoma ermüdete Helferinnen und Helfer liebevoll bewirteten), Tatjana Jäger, Rita Krieger, Daniel Kurz, Sandra Lambrix, Thorsten Leize, Ute und Josef Schmitt, Marcella Turner-Cmuchal, Dieter Wieg (Fotograf), Hermes P. Herrmann. Herzlichen Dank an das Pfalz-Klinikum Klingenmünster, das eine der Hütten auf dem Weihnachtsmarkt geliehen hat.
Hütten und Aussteller:
Förderverein Dörrenbach und Café Petit Thoma: Flammbrot, Kürbissuppe, Kaffee und Kuchen
Frw. Feuerwehr Dörrenbach und Dörrenbacher Jäger: Wildbratwurst, Reh-Merguez, Bratwurst, Pommes frites, alkoholfreie Getränke
Turnverein und Pfälzerwald-Verein Dörrenbach: Süße und deftige Waffeln, Leckereien für Klein & Groß
Fam. Jung und Krieger, Silvia Nichter, Holzschnitzer Volker Dahl: Kunsthandwerk, Holzschnitzkunst
Tatjana Jäger: „Sternenzauber“ (in der Hütte) und Frau Holle (beim Theaterspiel)
Frank Cmuchal: Live-Zeichnen
Christian Jörg: natürlich gegerbte Schaffelle
Edith & Roland Gütermann: handgefertigte Wollsocken
Theater und Gesang:
Samstagnachmittag: Theater-Auftritt: „Nachtwächter“ Thorsten Leize, Dornröschen Adina I., Dörrenbacher 7 Zwerge. Gesangverein Dörrenbach: Lieder zur Weihnacht.
Sonntagnachmittag, zwei Auftritte „Dörrenbacher Weihnachtsmärchen“: Dörrenbacher Märchentheater (Patricia & Hans-Heinrich Benda), unterstützt durch Mitspieler aus dem Kreis der Dörrenbacher 7 Zwerge und des Dörrenbacher Straßentheaters Ganz herzlichen Dank an alle anderen Helferinnen und Helfer – und die vielen Dörrenbacher, die mit ihren weihnachtlich geschmückten Häusern unser Dorf erstrahlen ließen!